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Verwendung des "falschen" Objektivs in der Reisefotografie



Wenn Sie Druck-Apps verwenden, sehen Sie das horizontale Layout als "Landschaft" und das vertikale Layout als "Portrait".


Außerdem werden Sie viele Diskussionen über die Brennweite für die Landschafts-, Architektur- und Astrofotografie sehen. Es scheint dabei ein paar richtige Antworten zu geben, wie z.B. "16-35mm" "24mm" und "11-24".


Hmmm... Das ist ziemlich stereotyp, nicht wahr?



Typischerweise für eine Waage, hatte ich Schwierigkeiten, wenn es darum ging, Kamera und Objektive zu kaufen.


Nachteil dieser Persönlichkeit ist, dass mir immer gerade dann eine Linse fehlt, wenn ich sie brauche.


Vorteil ist, dass ich mich daran gewöhnt habe, die falsche Linse mit positivem Geist zu verwenden.



Alle Fotos, die Sie in diesem Blog sehen, wurden mit einer Sony A7M3 und einer FE 100mm F2.8 STF GM OSS aufgenommen, die von einer rechtwinkligen Halterung auf einem Stativ gehalten werden. Das vollkommen falsche Objektiv für Kleinstadtreisen, oder?


Ich habe es trotzdem getan. Warum? Weil diese kleine Stadt berühmt ist für die Blätter und Blumen, von denen ich Fotos machen möchte. Und ich möchte nicht noch eine Kamera mitbringen oder während der Kurzreise häufig das Objektiv wechseln.



Das Ergebnis fällt besser aus, als ich erwartet habe. Die lange Brennweite lässt das Motiv auffallen, was mir viel Zeit dabei erspart hat, andere Touristen aus dem Blickfeld zu entfernen. Der scharfe Fokus und das weiche Bokeh dieses Objektivs funktionieren ziemlich gut, wenn es Blätter und Sonnenflecken in der Szene gibt.



Aufgrund der begrenzten Breite der Straßen der Stadt kann ich in vielen Fällen nicht rückwärts gehen. Also habe ich viele vertikale Fotos gemacht, um den Bildausschnitt anzupassen. Es funktioniert sehr gut bei der Erstellung von räumlichen Erweiterungen, insbesondere wenn es sich um eine Tür oder einen Tunnel handelt.



Was ich sagen möchte, ist, dass es für verschiedene Themen geeignete Objektive gibt, aber manchmal hat man nicht das richtige zur Hand. Das bedeutet nicht, dass Sie keinen Spaß mit dem "falschen" Objektiv haben können und trotzdem die Fotos bekommen, die Ihnen gefallen. Ich denke, eines der größten Vergnügen der Fotografie ist es, mit begrenzter Ausrüstung die Grenzen zu überschreiten.